Graz going on
Da sich ein Teil unserer
Arbeitsgruppe auf große Reise über den Atlantik begibt, hier mal wieder ein neuer Eintrag.
Mein Chef, einer unserer Post-Docs und ich fliegen morgen Früh um 06:00 nach Frankfurt und von dort weiter nach
Boston, Massachusets um am
„Annual Meeting of the Biophysical Society“ teilzunehmen. Das ist die größte Konferenz auf unserem Fachgebiet
1,
2.
Ich selbst bin gestern Abend schon nach Oberösterreich gekommen und werde mit unseren
Linzer Kollegen gemeinsam nach nach Frankfurt fliegen.
Aber vorher geht’s jetzt erstmal zum schon traditionellen Aschermittwochs-Fischbuffett beim
Müller – irgendwie das Beste an Fasching. ;-) (Was mein Chef wohl sagen würde, wenn das heute Abend eine Fischvergiftung gäbe?)
Also bis demnächst mit Neuigkeiten aus den Staaten.
Ich bin mal wieder - trotz Arbeit morgen *ja Mama - augenverdreh* - viel zu lang auf und da fällt mir ein, dass eine gute Kollegin von mir seit kurzem dauerhaft im Internet vertreten ist und ich schon länger hier nichts mehr geschrieben habe.
Ein kurzer Blick
dorthin lässt Sentimentalität aufkommen - mit Fernkommentaren zu bereits länger zurückliegenden Einträgen halte ich mich mal zurück.
Aber zum 03.10. und dem
langen Eintrag möchte ich etwas anmerken - ja, Steffi, ein Jahr ist es her (bei mir nur ein paar Tage mehr) und bald ist es ein Jahr, dass ich an meiner Diss. arbeite. Im Regal steht auch das gebundene Ergebnis von einigem Laborschweiß, viel Nachtarbeit und vor allem, die Situation beim Schreiben der Diskussion kenne ich. ;-)
In diesem Sinne - ich werde versuchen, das zirka letzte Jahr hier aufzuschreiben und auch hin und wieder aktuelle Begebenheiten aufzeigen und kommentieren.
Nachdem in ca. 2 Wochen wieder die Geschichte um die "Herbergssuche" einer Kleinfamilie im Nahen Osten interessant wird - meine eigene ist inzwischen abgeschlossen.
In ein paar Tagen bekomm ich die Schlüssel für meine Wohnung, dann gehts ans her- und einrichten.
Mein zukünfitges Bett ist schon bestellt, nach nun gut 15 Jahren auf irgendwelchen Auszieh- der Studentenheimbetten, mein "Traum" - es ist groß, es ist was "g'scheites", ... ;-)
Der Rest der Einrichtung wird wohl aus einem "nordeuropäischen Einrichtungshaus" kommen (um hier mal keine Schleichwerbung zu machen.)
P.S.: Achja, habe ich angemerkt, die Wohnung liegt quasi 2-mal Umfallen vom Uni-Campus entfernt. (Ich weiß ich bin faul, aber in der Früh zählt bei mir jede Minute mehr Schlaf - Eingeweihte oder besser frühere "Opfer" wissen was ich meine ;-).)
Man nehme: ca. 30 Freunde und Kollegen, 1
Hinterzimmer, Buffet, gekühlten "Hopfenblütentee" und die
Singels (wo nicht mehr nomen-est-omen gilt).
Gibt zusammen eine geile Mischung für eine ganze Nacht. ;-)
In diesem Sinne - in gut drei Jahren wieder, war toll dass alle da gewesen seits
Tja, da rühmt man sich noch vor ein paar Tagen, soooooo viel von seiner Diplomarbeit zu haben und irgendwie ist nach einer Besprechung mit seiner Betreuerin das was man hat schon wieder Baustelle (und zwar eine große Baustelle), dabei hab ich noch nicht einmal über die Einleitung nachgedacht. *bäh*
Der Termin, an dem ich sie abgeben soll rück auch immer näher und langsam wirds brenzlig.
Aber bis kommenden Montag 08:25 gibts was viel wichtigeres, bis dorthin vertiefe ich mal wieder meine Literaturkenntnisse und dann heißt voll "anzahn".
Ach und nur als Randbemerkung - gut das es hier grad ein schönes Gewitter gibt, langsam wirds in diesem Zimmer vor Hitze nämlich nicht mehr auszuhalten.
Einen schönen Mittsommer allen.
... stehe ich bei 47 Seiten und damit gut 2/3 meiner Diplomarbeit.
Die Zeit verrinnt, Abgeben sollte ich das alles Ende des Monats (und ich werde es wohl komplett rot angestrichen wieder zurückbekommen) - aufgrund des "etwas" schwülen Wetters arbeite ich praktisch nur mehr in der Nacht.
Eine Prüfung steht noch aus, aber irgendwie ist doch alles sehr in Ordnung.
Und ganz aktuell werde ich mal auf der anderen Straßenseite (noch ist mein offizieller Arbeitsplatz ja dort) - was ausdrucken gehen und mir dann die Eröffnung der ERASMUS-Fotoausstellung ansehen, immerhin habe ich da ja auch etwas eingereicht (*Achja, danke Nina*)
Naja, meine Diplomarbeit macht Fortschritte - sie könnten größer sein, aber was solls. Ich brauch zum Arbeiten eh immer ein wenig Druck und fertig wird sie schon noch rechtzeitig werden.
Einige Aspekte gibts schon, die mir nicht so liegen (Kann mir mal einer erklären wie ich diesen immer größer werdenden Berg an Literatur bezwingen soll?)
Was ich nach meiner Diplomarbeit mache, davon hab ich noch immer keine Ahnung und daran hängt durchaus einiges dran - immerhin kann ich hier im Studentenheim nur mehr bis Ende September bleiben (und will auch nicht länger hier wohnen).
Aber sonst gehts mir sehr gut und das wünsche ich auch allen anderen.
aus dieser, meiner Familie die im überaus schönen Graz studieren.
Trotz kleiner Unstimmigkeiten im Juni und noch aus der Welt zu schaffender Probleme ist nun auch meine kleine *äh* jüngere Schwester in Graz um hier zu studieren. Zurzeit als Überbrückung bis 16. Oktober [viel Glück dafür übrigens Schwesterherz!!!] noch unter der Studienkennzahl 990 - im Endeffekt soll es dann aber Biologie (wohl das Bakk.-Studium Verhalten) werden.
Ihr Einzug ins Studentenheim (einen Stock unter mir) und das ganze rundherum (sowie viel Arbeit für meine Diplomarbeit) hat letzte Woche auch alles andere stark eingeschränkt - also mit Volldampf und Tatendrang in die neue Woche (und das neue Semester).
Wobei mir letzteres kaum auffällt, liegt aber wohl daran, dass ich schon seit Mitte der Ferien wieder auf der Uni bin und solche "Kleinigkeiten" da etwas untergehen.
Gefühlte 100 Liter Schweiß verloren, im wohligen Erschöpfungszustand nach ausgiebiger sportl. Betätigung (Floorball) dämmernd, meinem [Anm. recht späten] "Abendessen" aus aufgewärmten Grillhendl mit Saft und franz. Landbrot entgegensehnend, sollte gerade hier im Schreibraum
Green Day mit American Idiot dröhnen (für Eingeweihte Welser und "Minnesotians" -
er ist explizit
nicht gemeint, für andere Eingeweihte - ratet mal) - die letzten Buchstaben eines für besagte Person wichtigen Fax (ich habe morgen keine Zeit das persönlich zu regeln, deswegen muß das jetzt sein, man will ja morgens schon seinen Schönheitsschlaf) sind gerade aus dem Drucker gekommen, werden gleich ihren elektronischen Weg nur wenige hundert Meter die Straße hinunter nehmen und ich den Ort meines universitären Wirkens für heute endgültig verlassen.
P.S.: Und ich will hier keinen "Freak" sagen hören!!!
Selbst einmal "incoming student" lernt man den Service und die Hilfe von Buddies kennen und schätzen, weswegen ich offiziell einem amerikanischen die ersten Schritte hier in Graz erleichtere und inoffiziell zwei Finninnen genauso helfe.
Unser kleine Gruppe ist aber schon recht schnell gewachsen - kurzfristig waren es 5 Leute.
Sind eigentlich erstaunlich selbstständig alle zusammen ;-), Kleinigkeiten wie die Kombination von Jetlag und falsch gestelltem Wecker kommen vor, angemeldet sind sie alle, Wertkarten fürs Handy haben sie auch und die letzten Bankkonten eröffnen wir morgen.
Zusätzlich gibt's noch Kulturschock in mehr oder weniger kleinen Dosen und Intensität.
So morgen geht's erstmal wieder weiter mit der Forschung - an dieser Front soll ja auch was weitergehen.