Donnerstag, 5. März 2009

Reisen bildet ...

... ja schließlich und das ist quasi ein Live-Eintrag direkt aus dem Zug von Boston nach New York.
Die Sonne ist gerade hinter dem Horizont versunken, New Haven liegt etwa 30 min hinter uns, amerikanische Kleinstädte in Neuengland ziehen am Fenster vorbei und der Amtrak-Zug wird noch etwas mehr als eine Stunde bis New York, Penn Station brauchen.
Ein wenig erinnert es an die Zugfahrten in Finnland, vor allem nach Lahti. Nur kann man hier die Schilder in den Bahnhöfen verstehen. :-)

Die Linzer, die genauso wie ich noch ein paar Tage in New York bleiben, sind schon vorher gefahren (und schon da), aber überraschend hatte jemand von den Chemie-Studenten am MIT Zeit. Die Chance für eine derartige private Führung wollt ich nicht ausschlagen.

Ganz sicher bin ich mir ja nicht, aber entweder fahren die Züge hier schneller als die ÖBB, oder sie sind extra so gebaut, dass es verdammt schnell wirkt. Zumindest eines haben die Bahngesellschaften auf jeden Fall gemeinsam, man versteht weder bei uns noch hier die Schaffner. Irgendwie nuscheln die hier genauso ins Mikro, wie Zuhause. (Hier jedoch mal ein Beispiel, wo es gut zu verstehen ist. Jeder, der schon mal in Wien U-Bahn gefahren ist kennt die Stimme wohl)

Wetterbericht

Es hat gerade zu schneien begonnen und für die nächsten Tage ist ein Schneesturm angekündigt – das nur so als kleine Anmerkung.

Montag, 2. März 2009

Sudden change of plans ...

Der angekündigte Schneesturm ist eingetroffen. Es hat hier in der letzten Nacht fast 20 cm Neuschnee gegeben. Praktisch alle Schulen waren und sind geschlossen, so gut wie alle Flüge vom Flughafen abgesagt.
Hier geht’s echt zu – auf den meisten Straßen ist bis Nachmittag Schnee gelegen und die beste Möglichkeit zum Convention Center zu kommen war zu Fuß. ORF.AT hat mir gerade verraten, dass es sogar Tote gegeben haben soll.
Jetzt liegt hier alles unter einen schönen Schneedecke, was schöne Fotomotive gibt. (Ja, ein wenig kommt der kleine Japaner hoch. (-;)

Mein Chef, der morgen nach Barcelona weiterfliegt, weil er auf einer anderen Konferenz als Vortragender eingeladen wurde, hofft, dass der Schneefall nicht zurückkommt, denn Zeit für Verspätung hat er bei seiner Planung nicht. Zwischen Ankunft und Vortrag liegen nämlich nur ein paar Stunden.

Unsere Poster – auf einem davon stehe ich als 2. Autor oben (die Bemerkung musste jetzt sein (-:)– sind wohl recht gut angekommen. Den ganzen Tag über waren immer wieder Interessierte da.

Sonntag, 1. März 2009

Where Science meets Science

Kleiner Zwischenbericht direkt aus der großen Ausstellungshalle. Das hier hat andere Dimension, als alles was ich bisher kenne.
Hier sind pro Tag an die 500 Poster aufgehängt und die Zahl der Vorträge ist ebenso recht groß.
Unseren Linzer Kollegen rennen „die üblichen Verdächtigen“ quasi die Tür bei den Postern ein, d.h. alle anderen Größen auf dem Forschungsgebiet das sich um sog. „store operated calcium channels“ dreht waren schon weit vor der offiziellen Postersession da.
Mal sehen wie es morgen bei unseren beiden wird – wobei wir zugegebenermaßen nicht direkt am „hottest topic“ unserer Zunft forschen, aber durchaus was in der Hinterhand haben.
;-)

Samstag, 28. Februar 2009

Zahlenspiele

Und wieder ist man nur eine Nummer mehr – wir sind gerade von der Registration für die Konferenz zurück. Hier sollen gut 4000 Wissenschaftler aus allen Gebieten der Biophysik zusammenkommen – Platz genug hat das Boston Congress and Convention Center auf jeden Fall.

Bevor es morgen Früh los geht wollen wir uns gleich noch das Boston Museum of Fine Arts ansehen.

Zwischenbericht

Sonnenschein, keine Wolken, ... - beste Bedingungen sich die Stadt anzusehen. Mit wenigen Ausnahmen ist hier fast alles in 15 min „walking distance“ (freedom trail) zu erreichen.
Zugegeben, gestern um ca. 22:00 „Boston time“ hat es fast alle aus der Gruppe umgehauen und heute bin ich seit 05:30 putzmunter.
Dafür waren wir die ersten Besucher im New England Aquarium und haben sowohl die Fütterung der Pinguine, als auch der restlichen Fische und Schildkröten im großen Becken gesehen.
Ein kleiner Kaffee in North End, dem Little Italy von hier und am Nachmittag war ich am Campus der Harvard University und am Rückweg bin ich am MIT vorbeigegangen.

Die Büros dort sind genauso chaotisch wie bei uns in Graz – also auch alles „nur eine Uni“. Aber mal sehen vielleicht ergibt sich in den kommenden Tagen noch irgendwie die Chance einen Blick hinter die Kulissen an ein der beiden Universitäten zu werfen – die „Chemistry Clubs“ da und dort (Harvard, MIT) habe ich mal ganz unverfroren in meiner Funktion für myGÖCH angeschrieben, ob dort jemand Zeit für ein Treffen hat.

So und zum Abschluss, ich stehe dazu – ohne Harvard University Shirt konnte ich von Cambridge (das ist der Stadteil wo die Unis liegen) nun doch nicht zurückkommen. Stilecht natürlich in der Harvard Farbe „crimson“.

Donnerstag, 26. Februar 2009

„Willkommen in Boston ...

... und danke, dass sie mit Lufthansa geflogen sind. Wir hoffen ...

Nach gut 7,5 h Flug – mit einer Boeing 747 – der Einreise in Amerika und einem kurzen Transfer zum Hotel sind wir hier angekommen. BTW hier ist es 6 h früher – also nicht über merkwürdige Uhrzeiten bei den Einträgen wundern – und die Sonne scheint.

Mal sehen wann sich der Jetlag bemerkbar macht.

Und für Eingeweihte – ich bin heute seit 04:25 Mitteleuropäische Winterzeit auf und habe noch niemanden angeschnauzt.

Mittwoch, 25. Februar 2009

große Reise

Da sich ein Teil unserer Arbeitsgruppe auf große Reise über den Atlantik begibt, hier mal wieder ein neuer Eintrag.

Mein Chef, einer unserer Post-Docs und ich fliegen morgen Früh um 06:00 nach Frankfurt und von dort weiter nach Boston, Massachusets um am „Annual Meeting of the Biophysical Society“ teilzunehmen. Das ist die größte Konferenz auf unserem Fachgebiet 1, 2.
Ich selbst bin gestern Abend schon nach Oberösterreich gekommen und werde mit unseren Linzer Kollegen gemeinsam nach nach Frankfurt fliegen.

Aber vorher geht’s jetzt erstmal zum schon traditionellen Aschermittwochs-Fischbuffett beim Müller – irgendwie das Beste an Fasching. ;-) (Was mein Chef wohl sagen würde, wenn das heute Abend eine Fischvergiftung gäbe?)

Also bis demnächst mit Neuigkeiten aus den Staaten.

Sonntag, 22. Februar 2009

... andere Blogs ...

Tja, wieder einmal hat mich das schlechte Gewissen überkommen - ich starte mal wieder ein Lebenszeichen hier. (Vor allem weil hier ja Unmengen an wie immer journalistisch exzellenten, toll formulierten Einträgen stehen.)

Mittwoch, 15. Oktober 2008

... lang ist's her ...

Ich bin mal wieder - trotz Arbeit morgen *ja Mama - augenverdreh* - viel zu lang auf und da fällt mir ein, dass eine gute Kollegin von mir seit kurzem dauerhaft im Internet vertreten ist und ich schon länger hier nichts mehr geschrieben habe.
Ein kurzer Blick dorthin lässt Sentimentalität aufkommen - mit Fernkommentaren zu bereits länger zurückliegenden Einträgen halte ich mich mal zurück.

Aber zum 03.10. und dem langen Eintrag möchte ich etwas anmerken - ja, Steffi, ein Jahr ist es her (bei mir nur ein paar Tage mehr) und bald ist es ein Jahr, dass ich an meiner Diss. arbeite. Im Regal steht auch das gebundene Ergebnis von einigem Laborschweiß, viel Nachtarbeit und vor allem, die Situation beim Schreiben der Diskussion kenne ich. ;-)

In diesem Sinne - ich werde versuchen, das zirka letzte Jahr hier aufzuschreiben und auch hin und wieder aktuelle Begebenheiten aufzeigen und kommentieren.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

"Herbergssuche"

Nachdem in ca. 2 Wochen wieder die Geschichte um die "Herbergssuche" einer Kleinfamilie im Nahen Osten interessant wird - meine eigene ist inzwischen abgeschlossen.

In ein paar Tagen bekomm ich die Schlüssel für meine Wohnung, dann gehts ans her- und einrichten.
Mein zukünfitges Bett ist schon bestellt, nach nun gut 15 Jahren auf irgendwelchen Auszieh- der Studentenheimbetten, mein "Traum" - es ist groß, es ist was "g'scheites", ... ;-)
Der Rest der Einrichtung wird wohl aus einem "nordeuropäischen Einrichtungshaus" kommen (um hier mal keine Schleichwerbung zu machen.)

P.S.: Achja, habe ich angemerkt, die Wohnung liegt quasi 2-mal Umfallen vom Uni-Campus entfernt. (Ich weiß ich bin faul, aber in der Früh zählt bei mir jede Minute mehr Schlaf - Eingeweihte oder besser frühere "Opfer" wissen was ich meine ;-).)

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Nun beginnt der ...

... Ernst des Lebens - wie oft hört man diesen Spruch.
Zur Einschulung, nach der Matura und gerade eben gilt er auch wieder - ab heute (gut um es genau zu nehmen, in meinem Dienstvertrag steht ab morgen - ich mach Zeitausgleich für Freitag) bekomme ich Geld dafür im Labor herumzuexperimentieren und weiter in die Fußstapfen Dr. Frankensteins zu treten.

In diesem Sinne - grüße an die arbeitende, sozialversicherungsbeiträge zahlende Kollegenschaft. ;-)

PHD-Comic

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